Lederwaren

Lederverarbeitung im Familienbetrieb

Die Be­sonder­heit der feinen Le­der­waren aus der Ge­gend rund um Flo­renz liegt keines­wegs auf der Hand, son­dern viel­mehr in der Hand. Das ver­arbeitete Kalbs­leder, in und um Flo­renz tra­ditionell pflanz­lich ge­gerbt, heißt Cuoietto und wird schein­bar naht­los zu­sam­mengefügt. Dort, wo bei der Ver­ar­bei­tung die le­dernen Kan­ten an­ein­ander­stoßen, kommt das Col­tella zum Ein­satz. Mit die­sem (sehr) scharfen Mes­ser wer­den die Fa­sern aus­gedünnt. Das Le­der wird in Was­ser ein­geweicht, alsbald über einen Holz­rohling gezogen, ge­na­gelt und in Form ge­klopft. Danach wird alles mit einem heißen Eisen "versiegelt". Um dann noch die charakter­istische Festigkeit des le­der­nen Kunst­werks zu er­reichen kom­mt ein pflanz­licher Kleb­stoff hin­zu. Nach der schonenden Trock­nung im Trocken­raum (ähnlich einem Humidor für Rauch­waren) wird je­des Stück von Hand mit einem aus na­türlichen Pig­men­ten her­ge­stellten Lack ver­sehen und sorg­sam po­liert. Unsere geflochtenen Ledergürtel und -hosenträger stammen aus einem weiteren Familienbetrieb im italienischen Treviso.

47 Produkte

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